Der Schlossgarten in Schwetzingen

- Ein Garten voller Verführungen

Über uns:

Wir bieten Führungen durch den Schlossgarten in Schwetzingen und Vorträge bundesweit an. Dabei handelt es sich nicht nur um klassische sondern auch um Führungen und Vorträge, die größeren Wert auf die geheimen Künste legen, mit denen sich die Menschen des 18. Jahrhunderts intensiv beschäftigten. Die geheimen Künste - damit sind besonders die Alchemie und Hermetik gemeint - waren die Naturwissenschaften ihrer Zeit.

Der Garten ist u.a. voller Anspielungen auf Mystik, Hermetik, Alchemie und Freimaurerei. Sie im Garten zu entdecken, ist eine Reise nach Schwetzingen wert. Schwetzingen liegt etwa 10 Kilometer westlich von Heidelberg und 15 Kilometer südöstlich von Mannheim.


Die Gestalter des Schlossgartens ...

... nutzten hauptsächlich hermetisch-freimaurerische Allegorien und Analogien aus der griechisch-römischen Mythologie, um ihre Intentionen zum Ausdruck zu bringen. Sie sind kaum mehr nachvollziehbar, weil sich das heutige Denken stark von dem Denken aus der Zeit der Entstehung des Schlossgartens im 18. Jahrhundert unterscheidet. Die Inhalte und Aussagen, die im Schlossgarten auf mannigfaltige Weise vermittelt werden, sind aber heute noch genauso aktuell wie sie es damals waren, denn die Fragen des Menschen nach seinem Existenzgrund sind zeitlos.

Ein Hinweis auf die Gesamtkonzeption des Schlossgartens lässt sich beispielsweise dadurch erfahrbar machen, indem man alle Stationen und Arrangements im Garten erreichen kann, ohne seinen eigenen bereits gegangenen Weg jemals zu durchkreuzen.

Ein anderer Hinweis lässt sich aus der dreiteiligen Struktur des Schlossgartens ableiten. Der »Englische Garten« im Westen, der der Natur nachgeahmt ist, wird zur Geburtsstätte aller Kulturen. Der »Französische Garten« ist als Hochzeit der griechischen-römischen Kultur anzusehen und das Kreisparterre im Osten des Schlossgartens könnte als Vereinigungspunkt der Kulturen angesehen werden.


Tempel der Botanik 1776/1779 von Nicolas de Pigage, Foto von Giovanni Grippo