Der Schlossgarten in Schwetzingen

- Ein Garten voller Verführungen

Karl Friedrich Eckleff

Schwedischer Kanzleirat, schleswigscher Abstammung (1723-1784), gründete 1756 die erste schwedische Andreasloge und drei Jahre später ein Ordenskapitel mit den höheren Graden nach den nach ihm benannten »Eckleffschen Akten«. Erst seit den Reformen von Karl XIII. (König von Schweden und Freimaurer) von 1777-1780, 1800 und 1811 wird dieses freimaurerische System: »Schwedische Lehrart« genannt.

Zwischen 1826-1843 übernahm die »Große Landesloge der Freimaurerei von Deutschland« viele Anpassungen des Schwedischen Königs in ihr System. Zuvor arbeitete sie nach der Eckleffschen Lehrart. Das System der »Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland« ist seit 1826 nicht mehr identisch mit dem System der »Großen Landesloge von Schweden« oder den anderen skandinavischen Freimaurerorden.

Es scheint, dass inhaltliche Änderungen die beispielsweise in der »Großen Landesloge von Schweden« durchgeführt wurden, auch bauliche Anpassungen im Schlossgarten in Schwetzingen zur Folge hatten. Viele freimaurerische Inhalte lassen sich dadurch im Garten lokalisieren und erklären.