Der Schlossgarten in Schwetzingen

- Ein Garten voller Verführungen

Giovanni Grippo

Giovanni Grippo wurde 1978 in der Nähe von Stuttgart geboren. In früher Jugend hatte er eine schicksalhafte Begegnung mit der jüdischen Mystik - der Kabbala. Für ihn gibt es in allen Erkenntnislehren Wahrheiten, die wie Naturgesetze immer ihre Gültigkeit beibehalten. Die »Königliche Kunst«, wie sie Maximos von Tyros (spätes 2. Jahrhundert n.Chr.) in seinen »Philosophischen Vorträgen« definierte, ist zeitlos. Die Hermetik, Kabbala, Alchemie und Freimaurerei sind Erkenntnislehren, die in ihrer Art eine innere ewige Gültigkeit (vergleichbar mit der »Sophia Perennis«) in sich tragen. Rege Dialoge mit Rabbinern aus Stuttgart, Tel Aviv und Rio de Janeiro erweckten, entwickelten und verfeinerte sein tiefes Interesse. Von da an begann sein Studium der jüdischen Mystik, der Hermetik, der Alchemie und der rosenkreuzerischen Lehren und anderer Erkenntnislehren. 1998 wurde er in Mannheim von einem ehemaligen Synagogenmitglied der Klaussynagoge in die kabbalistische Lehre der so genannten »Pessekim« eingeweiht; dies war eine besondere Ehre da er katholischen und nicht jüdischen Glaubens ist. Das ehemalige Synagogenmitglied empfahl ihm eine Reise in die Neue Welt, die schließlich nach Brasilien führte. 1999 kam er in Rio de Janeiro mit modernen Rosenkreuzern sowie in Uruguay mit Freimaurern in Kontakt. Er besuchte zudem seine Verwandten in Montevideo.

Spezialgebiet und Publikationen

Im Jahr 2000 kehrte er mit neuen Erkenntnissen nach Deutschland zurück, wurde am 5. März 2000 in Stuttgart in die Freimaurerloge »Licht am Stein« (Tochterloge der »GLL Fv) in Stuttgart damals im Herdweg 19 aufgenommen. Seit dem 15. November 2013 ist er Vorsitzender Meister der Darmstädter Freimaurerloge »Zum flammenden Schwert« (Tochterloge der »GLL Fv). Er hat verschiedene Ämter in mehreren Logen bekleidet und war von 2008 bis 2013 Vorsitzender Meister einer Hochgradloge (Andreasloge) in Frankfurt am Main. 2007 gründeten seine Frau und er den »Giovanni Grippo Verlag & Buchhande in Steinbach/Taunus. Die Idee hinter der Gründung des Verlages war es ein Forum zu schaffen, das dem Mangel an Wissen über hermetische, kabbalistische, alchemistische und rosenkreuzerische Inhalte entgegentreten soll. Sein Motto ist, dass sich Wissenschaft und Esoterik nicht ausschließen müssen. 2007/2008 gelang ihm die Entschlüsselung der Genera-Frage des »Sepher Jesirah« (auch »Buch der Schöpfung« genannt). Diese Ausarbeitung und Übersetzung aus dem Hebräischen wurde im gleichnamigen Buch veröffentlicht. Das erste Buch seiner Kabbala-Trilogie stellte er zur gleichen Zeit fertig. 2009 war die Trilogie abschließend erarbeitet und zugleich kam es zur Publikation des »Sepher Raziel« (auch »Buch des Erzengels Raziel« genannt). Es handelt sich um die einzigartige Interpretation eines tiefmystischen Textes zu kabbalistischen Fragen. Seine Übersetzung aus dem Hebräischen ist weltweit einmalig. Es gibt neben der Deutsch/Hebräischen-Fassung auch eine Englisch/Hebräische-Fassung.

Aus seinen Erfahrungen, aus der Sammelleidenschaft und aus der Suche nach einem verlorenen Wissen antiker Vorzeiten entstand bereits im Jahr 2003 »Das Buch der Wächter – Der Henochische Orden«. Es dauerte weitere acht Jahre bis es in der Form veröffentlicht werden konnte, wie es schließlich Anfang 2011 gelang. So verhält es sich auch mit dem Werk »Das Buch der Engel – Das Henochische System« aus dem Jahr 2004, welches schließlich 2013 in der heutigen Form erscheinen konnte. Es handelt sich dabei um eine Siebenerreihe. Seine neuesten und zukünftigen Werke befassen sich mit Hermetik, Tempelrittern, Rosenkreuzertum, Pythagoreismus und Freimaurerei.

Er hat bereits 2013 die »Monas Hieroglyphica« von John Dee aus dem Lateinischen übersetzt und damals ausschließlich als eBook veröffentlicht. Die »Monas Hieroglyphica« ist zugleich ein Symbol, Sinnbild und Zeichen. In der »Monas Hieroglyphica« spiegelt sich die Sehnsucht nach der Einheit mit dem Transzendenten in Form der christlichen »unio mystica« wieder. Es dauerte aber weitere fünf Jahre bis es in Buchform veröffentlicht werden konnte, wie es schließlich Anfang 2018 gelang. Die Übersetzung aus dem Lateinischen ist komplett neu überarbeitet und neu für den heutigen Leser kommentiert worden.